Führungskräfte wissen nicht, was Inbound Marketing ist. Sie?


Seth Godin war der Erste, der schon vor Jahren über Inbound Marketing schrieb. Er sprach in seinem Bestseller von „Permission Marketing“, das synonym verwendet werden kann. Dabei ging es darum bestmöglich online gefunden zu werden. Erst auf diese Weise kann ein Wert um die eigene Marke entstehen, der wirkungsvoller ist als sich ständig über Push-Marketing und Unterbrecherwerbung neue Aufmerksamkeit zu verschaffen.

 

Seth Godin über Inbound Marketing in Amsterdam

 

Was bedeutet das konkret? Ganz einfach...

1. Hinterlasse eine Spur von vielen Brotkrümmeln zu Deinen Kernthemen und Du wirst als Markegefunden

2. Entwickele stets einen guten Content und mache dich über diesen bekannt und anziehend

3. Überlege dir genau wie potentielle Kunden suchen und sei dort präsent

4. Denke dabei deutlich über den Google Kosmos hinaus...

5. Gebe neuen, ungewöhnlichen Umfeldern eine Chance und profitiere von deren Newcomer-Flair

6. Optimiere das 3-Stufen Konzept kontinuierlich: Traffic-Generierung, Conversionen von „Traffic zu Leads“ und Conversionen von „Leads zu Sales“

7. Konzentriere dich auf die Anziehungskraft Deiner Marke und Produkte. Denn diese ist einzigartig und kann nicht über den Preis und technische Leistungsattribute verglichen werden. 

8. Wenn die Menschen durch zu viel Auswahl heute überfordert sind, werden  Bauchgefühl und emotionale Faktoren immer wichtiger. Spreche diese an... Erzähle Deine Geschichte!

9. Kreativität, Messungen und Zahlenlogik helfen viele Ideen zu testen, zu verwirklichen oder auch wieder zu verwerfen.

10. Gratis-Content ohne Adressgenerierung wird 20-50 mal öfter angesehen als ein hinter dem Formular stehendes Whitepaper. Biete es frei an!

11. Viele Kunden bewerten Einfallsreichtum höher als technische Features und Produktvorteile (kurz: Anekdoten, Witz und Emotion schlagen Faktenwiedergabe und Leistungsvergleiche - zumindest zu Beginn des Kaufentscheidungsprozesses) 

12. Werde spannender, indem man als Unternehmen das macht, wofür sich andere begeistern können. Damit hat man das Privileg etwas zu berichten.

13.  Kunden interessieren sich immer auch für die Geschichte hinter dem Produkt. Sie wollen mehr wissen... Etwa aus welcher Idee es heraus entstanden ist, woraus es besteht, wie und wo es produziert wurde und warum man sich für diesen Ansatz entschieden hat. 
 

In Kurzform der Kunde belohnt Neuartigkeit, Ideenreichtum und Verträglichkeit mit Mensch und Natur. Unternehmen, die das erkennen und schnell umsetzen können sind für dieses Jahrzehnt gut vorbereitet. Wer darüber hinaus die essentiellen Online-Kanäle in Einklang bringt und Attributionsmodelle zur Planung, Steuerung und Kontrolle seiner Ressourcen einsetzt, kann auch im Direktvertrieb noch wachsen.

 

“I am a marketer, I have money. That gives me the power to interrupt you […]
But people are getting better and better at ignoring you”.

- SETH GODIN -

 

Immer wieder sehenswert...

https://vimeo.com/13152712



Stand:  01/04/2015